Ausgangssituation in Kanzleien

Prozessrecht wird häufig ohne strukturierte Begleitung „on the job" gelernt.
Erfahrene Kolleg:innen sind operativ stark eingebunden. Die Zeit für Korrekturen und erläuternde Gespräche mit den Nachwuchsanwält:innen fehlt oft. Gleichzeitig steigen Qualitätsanforderungen und Mandantenerwartungen.
Die Folge: Unsicherheit bei jungen Kolleg:innen. Fehleranfälligkeit. Sinkende Qualität.
Dazu kommt: § 43 BRAO verpflichtet zur gewissenhaften Berufsausübung. Die Qualitätsverantwortung bleibt bei der Kanzlei — unabhängig davon, wer den Schriftsatz geschrieben hat. Dieses Risiko ist vermeidbar.
Genau hier setzt mein Prozessrechtsmentoring an.
Wie das Mentoring abläuft

Jede Session folgt einem klaren, wiedererkennbaren Rahmen:
Einordnen.
Was ist die prozessuale Lage wirklich? Ziel, mögliche Anträge, Fallstricke, Beweislast, Gegnerposition. Die Nachwuchsanwält:in lernt, einen Prozess zu lesen — nicht nur zu bearbeiten.
Durchdenken.
Was ist die richtige Strategie? Schriftsatzaufbau, Argumentation, Instanzperspektive, Mandantenkommunikation. Ich stelle Fragen — die junge Kolleg:in denkt selbst.
Vertreten.
Die Berufseinsteiger:in formuliert, präsentiert, verteidigt. Schriftsatzentwürfe, Terminvorbereitung, eigene Position halten. Sie lernt, ihre Arbeit zu vertreten — und daran zu wachsen.
Ich arbeite strukturiert und direkt.
Ich stelle Fragen, die weiterführen und antworte konkret und klar.
Ich bleibe ansprechbar – auch für die Fragen, die man intern vielleicht nicht stellt.
Ich hole die Nachwuchsanwält:innen da ab, wo sie gerade stehen.
In ihrer Kanzlei. Bei ihrem konkreten Fall.
Ziel ist Sicherheit im konkreten Verfahren – nicht theoretisches Wissen.
Was sich nach 3 Monaten verändert
Für Ihre Kanzlei
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Weniger Korrekturrunden — Sie gewinnen Zeit für Ihre eigenen Mandate
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Geringeres Haftungsrisiko durch bessere handwerkliche Qualität
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Eine Nachwuchsanwält:in, die bleibt: Wer gefördert wird, wechselt nicht nach einem Jahr
Für Ihre jungen Kolleg:innen
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Schriftsätze mit klarerer Struktur und taktischerem Blick
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Selbstständigere Vorbereitung von Gerichtsterminen
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Sicherere Kommunikation mit Mandanten
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Weniger Rückfragen — die richtigen Fragen zur richtigen Zeit
Sie erfahren, was sich entwickelt hat — mit Einverständnis Ihrer Nachwuchsanwält:in kurzes Abschlussfeedback inklusive.
Warum ich?
Erfahrung, die trägt
Ich bin Rechtsanwältin seit 2003. Fast 17 Jahre habe ich bei Noerr LLP gearbeitet — bundesweit, in allen Instanzen, in komplexen Zivilverfahren. Ich habe dort selbst erlebt, was strukturierte Begleitung bewirkt: Bei Noerr galt eine klare Regel — kein Schriftsatz verließ ungeprüft das Büro. Nicht aus Misstrauen gegenüber den jungen Kolleg:innen, sondern weil Qualität das erfordert.
Kleinere Kanzleien haben kein vergleichbares Ausbildungsprogramm. Die Berufseinsteiger:innen arbeiten — aber die Begleitung fehlt. Das Risiko trägt trotzdem die Kanzlei.
Das Mentoring ist das, was ich selbst bekommen habe — und was ich weitergeben will.
LEISTUNGEN & INVESTITION
Das Mentoring läuft parallel zum Kanzleialltag — kein verlorener Arbeitstag, keine Abwesenheit.

3-Monats-Paket 1:1
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3 Sessions à 3 Stunden
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Nachbereitungsnotiz nach jeder Session
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E-Mail-Support für prozessuale Kurzfragen (max. 2 Fragen/Woche, Antwort binnen 48h werktags)
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Abschlussfeedback inklusive
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Präsenz in Sachsen | online auf Wunsch bundesweit
1.980 € netto
3 Monatsraten à 660 € netto

Gruppenoption
Zwei oder drei Nachwuchsanwält:innen aus derselben Kanzlei nehmen gemeinsam teil.
Wer eine zweite oder dritte Person zubucht, zahlt je weitere Person mehr als 25 % weniger als im 1:1-Paket.
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2 Personen: 3.480 € netto
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3 Personen: 4.980 € netto

Verlängerung & Einzelstunden
Verlängerungsmonate sind monatlich buchbar im Anschluss an das 3-Monats-Paket. Online-Einzelstunden können individuell gebucht werden.
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Verlängerungsmonat 1:1: 630 € netto
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Verlängerungsmonat 2. oder 3. Nachwuchsanwält:in: 470 € netto pro weiterer Person
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Online-Einzelstunde — prozessuale Kurzfrage oder Schriftsatz-Kurzcheck: 180 €/h netto
